Text-Archiv: Kunst & Kult/Bildende Kunst
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Diese Seite wurde aktualisiert am: 06/18/1999

Kultur/Kunst:Bildende Kunst/Aktionskunst/
Situationistische Internationale/Ursprung, Selbstverständnis und Auflösung der Gruppe/

Verringerung der leeren Augenblicke des Lebens

  Ostern 1950: Man kipnappte einen Priester und verkleidete Serge Berna mit dessen Ornat. So bestieg dieser die Kanzel von Notre Dame und ließ die konsternierte Gemeinde schwer angetrunken wissen: "Gott ist tot! Uns kotzt die röchelnde Seichtigkeit eurer Predikten an, denn euere Predigten sind der schmierige Dünger für die Schlachtfelder Europas".
  Die Polizei verhaftet die Aktionisten und schützt sie vor der Wut der Kirchgänger. Die Aktion entspricht etwa dem, was Guy Debard (Situationistische Internationale) später "Situation" nennen wird und was der Organisation den Namen verliehen hat: "Spiele neuer Art", die der "Erweiterung des nicht mittelmäßigen Teils des Lebens" und der "möglichst weitgehenden Verringerung der leeren Augenblicke" dienen.
  Eine explosive Mischung aus Langeweile, Endzeitstimmung, genährt durch die atomare Bedrohung und die weltweite Blockbildung ("bald wird mit dem Spiel Schluß sein", und anarchischer Verweigerung gegenüber den Zumutungen alles vermeintlich Normalen bildete die Basis für einen historisch einzigartigen Radikalismus: "Viele unserer Genossen sind wegen Einbruch im Gefängnis. Wir akzeptieren die Strafen nicht, die man gegen jene verhängt, die sich bewußt geworden sind, unter keinen Umständen zu arbeiten. Wir verweigern darüber jede Diskussion" (Debard).
  Intellektuell, politisch und ästhetisch nährte sich der radikale Protest aus vier recht unterschiedlichen Quellen: Die erste bildet Jean Paul Sartres philosophisches Konzept der Situation in "Das Sein und das Nichts (1943) und den Essay-Sammlungen Situation (1947/49).
  "Situation" bedeutet, daß sich der Mensch "mitten auf dem Pont neuf" seiner Freiheit gewahr wird und gleichzeitig "Angst" kriegt, daß seine eigene Durchsichtigkeit ihn für immer daran hindern würde, sich selbst zu sehen". In der Welt voller banaler Dinglichkeit und Vergeblichkeit erzeugt die Entdeckung der Freiheit Beklemmung.
  Henri Lefebvre, dessen Schüler Debard war, schuf mit seiner "Kritik des Alltagslebens (1947) und der Visison eines "totalen unentschlossnenen Menschen" einen wichtigen Anbknüpfungspunkt für die Situationisten. Deren Verständnis von "Situation" trägt unverkennbar Spuren von Lefebvres Definition des "Moments" als " Versuch, ... in Freiheit total zu sein." Ästhetisch beriefen sich die Situationisten auf die Tradition des französischen Surrealismus und Dadaismus, aber auch auf Nachkriegsbewegungen, wie den von Isidore begründeten Lettrismus und der 1952 gegründeten "Internationale lettriste". Diese begriff die Sprache als eine alle Disziplinen der Kunst und der Wissenschaft beherrschende Meta-Institution, mit der "eine neue Zivilisation" sowie der "definitive Umsturz der Ästhetik" (Ison) herbeigeführt werden sollte, dem, so ein Manifest von 1953: "Alles, was irgendeine Sache aufrechterhält, trägt zur Arbeit der Polizei bei."
  Die entscheidenden Impulse für die 1957 gegründete Situationistische Internationale stammen jedoch aus unabhängigen linken Zirkeln, die sich um politische Zeitschriften gruppierten. Die wichtigsten Gruppen bildeten sich um das 1949 gegründete trotzkistische Organ Socialisma on Barbarie Claude Lefort, Cornelius Castoriadis) sowie um die Zeitschrift Arguments (Edgar Mrin, Henri Lefebvre), wo sich enttäuschte Sozialisten, Kommunisten und Trotzkisten sammelten. Gemeinsam war diesen dissidenten Strömungen die mehr oder weniger lockere Bindung an die Theorien des frühen Marx und dessen Emanzipation von fremdgesteuertem Zwang.
  "Der einzige Kampf, der das Vergnügen lohnt, ist der Kampf der Indiviuen für die Konstruktion ihres Alltagslebens" (Raoul aneigen).
  Die radikale Politisierung von Kunst und Kultur, aber auch des Alltagslebens im Namen der Einheit von Theorie und Praxis, Arbeit und Leben, Politik, Verwaltung und Kunst ist das Spezifikum der situationistischen Konzepte, die sich gegenüber allen philosophischen und ästhetischen Ansätzen und Programmen vereinnahmend bis offen plagiatorisch verhielten. Sie entwickelten dafür sogar eine Theorie bzw. Rechtfertigung: "Das Plagiat ist notwendig, der Fortschrit schließt es ein." Das französische Wort "d‚ tounement" kann "Umleitung", "Veruntreuung", "Entführung" und auch "Verführung" (Minderjähriger) bedeuten.
  Im Hinblick auf die Praxis der Situationisten im Umgang mit Texten und Konzepten anderer wird man am besten und mit der obligaten Ironie, die Brecht für den Umgang mit geistigem (Privat-) Eigentum empfohlen hat, von Entlehnen, Ausleihen, Verfremden, Funktionalisieren, Umfunktionieren oder Zweckentfremden sprechen. Debord radikaliserte das zum Grundsatz. "Die meisten Filme verdienen nur eine Zerstückelung, um daraus andere Filme zusammenzutragen."
  Zunächst gehörten auch Maler, Architekten und Stadtplaner wie die dänisch-belgisch-niederländische Gruppe Cobra (Asper Jorn) oder die deutsche Gruppe SPUR (Lothar Fischer, Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmermann, später auch Dieter Kunzelmann) zur Situationistischen Internationale, aber Debard drängte immer mehr zur Politisierung in Richtung einer  "revolutionären Organisation neuen Typs", die sich als "permanente Avangarde" verstand.
  Die künstlerische Avangarde wurde des "Konfirmismus" verdächtigt und im Namen der "Umwälzung des täglichen Lebens" ausgeschlossen.
  Ursprünglich orientierten sich die Situationisten an Aktion und Spontanität und definierten den Begriff der "Situation" als "Verwirklichung des Spiels" und den der "Internationale" - in wörtlicher Anlehnung an Marx - als Vereinigung der "revolutionären Spieler aller Länder". Davon blieb in der Praxis wenig übrig. Dafür spekulierte die Organisation immer mehr und ganz traditionalistisch über das Proletariat als geschichts-phylosophisch privilegiertes Subjekt der Geschichte. Im Streit subalterner Gruppen und Grüppchen um die Verdienste bei der Mobilisierung der Arbeiter und um die Konsequenzen, die aus dem potentiellen Scheitern der Bewegung zu ziehen seien, löste sich die Situationistische Internationale sang- und klanglos 1972 auf.
 

                         Quelle: FR, 29.7.1995
 

Begriffsentwicklung

 Die Kritik der Situationisten suchte immer die Auseinandersetzung, nahm immer Bezug auf aktuelle Konflikte und entwickelte ihre Begriffe im Streit. Sie verband sich mit eindeutigen Positionen, zumeist Ablenkungen, forderte Parxis und Parteilichkeit gegenüber der gesellschaftlichen Verwaltung des Wissens und behauptete, worüber andere nur zu spekulieren wagten: die Fähigkeit, das Wissen besser gebrauchen zu können.

                  Roberto Ohrt in einem Vorwort zu
                  "Der Beginn einer Epoche.Texte der
                  Situationisten", Edition Nautilius
                  Quelle: SZ, 11.10.1995
 
 


Kultur/Kunst/Bildende Kunst/Aktionskunst/
Kunstkollektiv Luther Blissett, Kommunikationsguerillas/künstlerische Medienkritik mittels Schwindelaktionen, sogenanntes Faken, Italien, 1997;

Semiologische Guerilla

  Unter dem zur freien Benutzung ausgegeben "multiblen" Namen Luther Blissett treibt in Italien ein Kollektiv von linken Kunst- und Polit-Aktivisten seit Jahren merkwürdigen Schabernack. Luther Blissett begann mit harmlosen Scherzen: 1993 präsentierte die Gruppe auf einer Pressekonferenz am Rande der Biennale in Venedig einen angeblich aus einer Tierversuchsanstalt ausgebrochenen Schimpansen und dessen Ölgemälde. Inzwischen macht Blissett nicht einmal mehr vor der Fälschung ganzer Bücher halt: Im vergangenen Sommer sorgte ein Sammelband mit Texten und Interviews des New Yorker Kultautoren Hakim Bey vor allem unter Internet-Freaks für Aufsehen. Nach einer Reihe von ehrfürchtigen Rezensionen brüskierte Luther Blissett Verlag und Öffentlichkeit, indem er bekannt gab, daá er das gesamte Buch - eine Mischung aus groben Unfug und mystischem Kauterwelsch - selbst angefertigt hatte.
  Nun soll die Schwindelschule der selbsternannten Kommunikationskritiker auch in Deutschland Fuß fassen: "Jetzt helfe ich mir selbst!" steht in dicken Lettern auf dem Cover des soeben in zwei Anarcho-Verlagen in Hamburg und Berlin erschienen "Handbuchs der Kommunikationsguerilla". Als Herausgeber tritt neben einer gewissen Sonja Brünzels und einer "autonomen a.f.r.i.k.a.gruppe" auch erstmals in Deutschland - "Luther Blissett" auf.
  Auf knapp 250 Seiten schwelgen die Autoren in Anektoden und Rekonstruktionen historischer und aktueller Schwindelaktionen, sogenannten Fakes. Freimütig bekennen sie, das Monopol auf gezielte Desinformation den Geheimdiensten streitig machen zu wollen, getreu dem Roland-Barthes-Satz: "Ist die beste Subversion nicht die, Codes zu entstellen, statt sie zu zerstören?"
  Hinter dem Luther-Blissett-Projekt steckt ein medientheoretisch wie kunsthistorisch ausgefeiltes Konzept, das sich auf ziemlich alles beruft, was die Avangarde-Bewegungen des Jahrhunderts beschäftigte: Surrealisten, Situationisten, Neoisten und Mail-Art - die Guerillos bedienen sich ausgiebig im Bauchladen der Kunstgeschichte. "Daß die Medien lügen, ist allseits bekannt", verkündet Luther Blissett, "wir wollen Möglichkeiten zeigen, ihnen die Stirn zu bieten."
  Wohl wichtigster geistiger Wegbereiter des Luther-Blissett-Schwindels ist der Romancier Umberto Eco, im Hauptberuf Professor für Semiotik in Bolgona. In seiner Aufsatzsammlung "über Gott und die Welt" gab er schon 1985 die Parole von der "semiologischen Guerilla" aus. Die postmodernen Kulturterroristen, die sich heute mit diebischer Freude auf Eco berufen, bevorzugen zwar das Etikett "psychogeographische Kriegsführung", die Ziele sind jedoch ähnlich: Es gelte, die "kulturelle Grammatik" der herrschenden Zeichenregime durcheinanderzuwirbeln, um der Informationsgesellschaft ein Bein zu stellen.
  Für die nächsten Jahre prophezeien die Herausgeber des deutschen Handbuchs eine Welle von Aktionen der "Kommunikationsguerilla". Davon ist seit einiger Zeit auch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe alarmiert. Ein wie das neue Handbuch von der "autonomen a.f.r.i.k.a.gruppe" unterzeichnetes Pamphlet mit dem Titel "Medienrandale" in der linksradikalen Postille RADIKAL war schon vor knapp zwei Jahren einer der Anlässe für eine bundesweite Verhaftungs- und Hausdurchsuchungsaktion unter vermeintlichen Redaktionsmitgliedern.
  Mitte März stand in Rom auch erstmals Luther Blissett vor Gericht - in Gestalt von vier jungen Italienern, die beim Scharzfahren erwischt worden waren. Das Quartett konnte allerdings weder dem Schaffner noch dem Richter vermitteln, weshalb eine kollektive Identität nur einen Fahrschein nötig hat.

                                   Quelle: Der Spiegel, 22/ 1997
 

Kultur/Kunst/Bildende Kunst/Kunstkritik
 

Versinkende Theorie

  (...) In diesen neuen Bildern kommt eine bei Fruhtrunk  bis dahin nicht vorhandene Vorstellung von "Landschaft" und von atmender Natur zum Ausdruck, was dem Auge mit Licht- und mit Farbwerten siggeriert wird. Einer Phase strenger optischer Regeln folgt nun so etwas wie eine neue Wendung zu Natur, zu ihrer von den Erscheinungen abhebenden inhärenten Sinnlichkeit. So zelebrieren in Fruhtrunks neuen Bildern die Mittel nun nicht mehr nur sich selbst, sie transportieren heute veränderte Vorstellungen in denen die Theorie versinkt.
 

                   Doris Schmidt, Kunstkritikerin in der SZ
                   Austellungsbesprechung
                   SZ, 8.1.1982
 
 
 

Kultur/Subkultur/Situationisten/Gruppe Spur/

Neutralisiert

  Nachdem man die Produkte der Avangarde ästhetisch neutralisert auf den Markt gebracht hat, will man nun ihre Forderungen, die nach wie vor auf eine Verwirklichung im gesamten Bereich des Lebens abzielen, aufteilen, zerreden und auf  tote Gleise abschieben. Im Namen der früheren und jetzigen Avangarde und aller vereinzelten, unzufriedenen Künstler protestieren wir gegen diese kulturelle Leichenfledderei und rufen alle schöpferischen Kräfte zum Boykott solcher Diskussionen auf. (...)
  Wir, die neue Werte schaffen, werden von den Hütern der Kultur nicht mehr nur lauthals bekämpft, sondern auf spezialisierte Bereiche festgelegt, und unsere Forderungen werden lächerlich gemacht.
 

                 Aus einem Flugblatt der Situationistischen
                 Internationale, herausgegeben von der Gruppe Spur
                 München, Januar 1961;
                 Quelle: Richtlinien und Anschläge,;
                 Reihe Hanser, Carl Hanser Verlag, 1968
 
 
 
 
 
 

Kultur/Kultursponsering/Aufruf der Industrie- und Handelkammer für München und Oberbayern;
 

AUFRUF

Kultur und Wirtschaft - ein lohnender Dialog!

  Kultur in all ihren Ausformungen ist ein bedeutender Bestandteil unserer Gesellschaft. Beider Entwicklung geht Hand in Hand. Kultur bereichert unser Leben. Kultur will aber auch finanziert werden.
  Den Kommunen fällt dieser Teil ihrer kulturellen Aufgabe immer schwerer, da sie ihre Etats oft zugunsten anderer Haushaltsschwerpunkte umschichten müssen. An diesem Punkt der Entwicklung sieht die Industrie-und Handelskammer für München und Oberbayern neue Chancen für Kultur und Wirtschaft. Wenn Unternehmen die Realisierung kultureller Ereignisse finanziell mittragen, so ist beiden gedient: Der Kultur, weil die Kommunen ihrer Aufgabe gerecht werden können, und der Wirtschaft, weil ein kulturelles Engagement zu einem positiven Image der Unternehmen beiträgt.
  Kultursponsoring; bedeutet kulturelles Engagement mit Unternehmensbezogener Absicht. Wir wissen um die teilweise bestehende Berührungsangst zwischen Kunst und Produkt. Wir sehen aber die Wirtschaft als Partner der Kultur; denn Kultur und Wirtschaft brauchen einander. Für die Wirtschaft ist Kultursponsering ein neuer, erfolgversprechender Weg des Marketing;s und der Öffentlichkeitsarbeit;.
  Viele Unternehmen verstehen es seit Jahren, kulturellen glaubwürdig engagiert zu sein. Nicht zuletzt ist eine lebendige, facettenreiche Kulturlandschaft eine Bereicherung und ein wichtiger Standortfaktor für die ganze Region Oberbayern. Kultur und Wirtschaft - ein Widerspruch? Nein, sondern ein für alle Teile lohnender Dialog.
  Wir rufen die Unternehmen in München und Oberbayern deshalb zum Kultursponsering auf. Die investierten Mittel dienen dem Ansehen des Unternehmens und bereichern unser kulturelles Leben.

  Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern;

        Präsident                                Hauptgeschäftsführer
Dr.Ing.Dieter Soltmann;             Prof.Dr. Wilhelm Wimmer;
 

        Quelle: i+H 7/91, Zeitschrift der Ind.u.Handelskammer
                für München und Oberbayern
 
 
 
 
 

Kultur/Kunst/Bildende Kunst/Performance-Kunst/Performance-Künstlerin Rabe perplexum/Selbstmord 1996

Gekündigt

  Die Performance-Künstlerin "Rabe perplexum", bürgerlich Manuela Paula-Hahn, wurde am Montagvormittag in ihrer Wohnung gefunden. Ersten Erkenntnissen der Kriminaler zufolge hat sich die 37jährige vor mehreren Tagen durch Medikamente das Leben genommen. Einen Abschiedsbrief hat Manuela Paula-Hahn nicht hinterlassen. über die Suizid-Gründe k”nnen ihre Angehörigen nur Vermutungen anstellen. Die Frau wurde zum 31.August aus ihrer Wohnung gekündigt. Eine Räumungsklage lief bereits.

                                  Quelle: SZ, 17.7.1996
 
 
 
 
 
 
 

Kunst für die Ministerin

  Beeindruckt und erfreut zeigte sich Bundesbauministerin Gerda Hasselfeldt bei der DOWA-Messe. Auf dem Dekozell-Stand erhielt sie ein Spektakulismus-Gemälde des bekannten Künstlers Johann Nepomuk Maier. Neben der künstlerischen Gestaltung fand ihr besonderes Augenmerk das Material mit dem der Künstler arbeitet: Reines natürliches Zellstoffmaterial und Biofarbe...
 

                     Auszug aus einer Zeitungsanzeige
                     Quelle: SZ, 10.11.1990
 
 
 

Kultur/Kunst/Beziehung Geld-Markt-Kunst/Kunstkrise/

Kultur, Geld und Markt

   München: Heinz Friedrich, Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, sieht die Kunst durch das Bestreben einer marktgerechten Zubereitung in ihrer größten Krise. Töricht wäre es natürlich zu leugnen, daß die Kultur auch mit Geld und Markt zu tun habe. Aber diese Verkehrung kultureller Prioritäten spreche Bände, sagte Friedrich auf der Akademie-Jahrestagung in München. Der kulturproduktive Sinn darin müsse mehr als nur angezweifelt werden.
  Friedrich:"So wundert es denn wohl kaum, daß sich Künstler mehr und mehr dem verweigern, was man Kulturbetrieb nennt - sehr zu Verwunderung der Kulturkonsumenten, die sich durch Taten der Künstler erschreckt und schockiert fühlen."

                       Quelle: FR, 13.7.1991
 


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Fortsetzung folgt