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Neue Medien - alte Vorwürfe

"Daß den (jeweils) neuen Medien immer wieder dieselben Vorwürfe entgegengebracht werden, ist seit Plato bekannt, der (in den schriftlich überlieferten) mündlichen Dialogen schon die Schrift als ein rein äußerliches 'Medium des Vergessens' einführt. Daß mit dem Aufkommen der Digitalmedien ausgerechnet die 'teuflischen Buchstaben' der Druckkultur nun Garanten von Dauer und Sinn sein sollen, daß jetzt eben die Bildschirme eine 'schlechte' Gedächtnisstütze' sein sollen und sämtliche Daten im Netzwerk sinnlos und selbstreferenziell zirkulieren, erscheint wie die beschwörende Vision eines fundamentalistischen Mönchs, der Wirkungen der Online-Medien auf sämtliche kulturellen Bereiche auszublenden versucht. "

Quelle:"telepolis"
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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