. ... Erderwärmung
.  Klimafaktor Mensch 
.
   Forscher weisen menschengemachten 
  Treibhauseffekt nach 
 

Die Indizien, dass der Mensch das Weltklima aus dem Gleichgewicht bringt, verdichten sich: Nach einer neuen, vom Umweltbundesamt in Auftrag gebenen Studie, geht die Erderwär- mung der letzten hundert Jahre zu etwa 60 Prozent auf Einflüsse des Menschen zurück. Dazu zählen vor allem der Ausstoß von Kohlen- und Schwefeldioxid, wie der Frankfurter Klimaforscher Professor Christian Schönwiese bei der Vorstellung der Studie im Berliner Umweltbundsamt (UBA) berichtete. "Mit 99prozentiger Wahrscheinlichkeit kann von einem signifikanten, durch den Menschen verursachten Klimawandel gesprochen werden", so Schönwiese. Der Präsident des Umweltbundesamts, Andreas Troge, wertete die Studie als weiteres Indiz für den "Klimafaktor Mensch". Wenn schon heute ein menschengemachter Klimaeffekt nachweisbar sei, dann werde es langwieriger und drastischer Maßnahmen bedürfen, um ihn umzukehren. "Die Bremswege im Klimaschutz sind ungeheuer lang", sagte Troge. 

(boa München, 07.04.2000, quelle: taz v. 07.04.2000)
 

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Eine Zusammenfassung und weitere Informationen zur oben erwähnten Studie 
"Statistische Analysen zur Früherkennung globaler und regionaler Klimaänderungen 
aufgrund des anthropogenen Treibhauseffektes" gibt es im Internet unter:
http://www.rz.uni-frankfurt.de/IMGF/meteor/klima/uba.html
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Umweltbundesamt im Internet unter:
http://www.umweltbundesamt.de
 


Klimawandel in Europa
Forscher prognostizieren für Südeuropa mehr negative Folgen 
als für den Norden 

Nicht nur die Entwicklungsländer werden die Folgen der Erderwärmung tragen müssen. Nach einem kürzlich erschienen Forschungsbericht sind schon jetzt die Nachttemperaturen in Europa durch stärkere Bewölkung gestiegen, Regenfälle haben im Norden zu-, im Süden teilweise bis zu einem Fünftel abgenommen. Die Forscher prognostizieren, daß im Süden die Flüsse im Sommer weniger Wasser führen und Dürren möglich werden. Im Winter könnte es zu schweren Hochwassern kommen. Die veränderten Wasserverhältnisse würden Fischanzahl und -arten beeinflussen, Algenblüten verstärken und insgesamt den Fischfang
beeinflussen. Küstengebiete könnten unter Fluten und Erosion leiden und damit unbesie- delbar werden. Die Bodenqualität kann sich in ganz Europa verschlechtern und wesentliche ökologische Funktionen beeinträchtigen. Pflanzen, besonders Bäume, wachsen durch mehr Kohlendioxid in der Luft besser, davon würde Nordeuropa profitieren. Trockenheit steigert aber im Süden die Gefahr von Waldbränden. Einstellen auf Veränderungen müssten sich - unter anderem - Wasserversorger, Landwirtschaft, Fischerei und Tourismusindustrie. 

Der Bericht wurde von der EU finanziert, die Ergebnisse fließen in den für 2001 erwarteten Bericht des internationalen Klimarates (IPCC) ein. 

(quelle: taz v. 14.11.2000) 
 

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The Europe Acacia Project.
Assessment of potential effects and adaptations 
for climate change in Europe.

University of East Anglia. Jackson Environment Institute, 
England

Zusammenfassung im Internet unter:
http://www.jei.uea.ac.uk
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !


Warnung vor Zunahme der Treibhausgase
Nasa-Forscher: Dem Norden droht riesiges Ozonloch

Experten gehen davon aus, dass die schützende Ozonschicht über der Arktis in einem Jahrzehnt ähnlich schwinden könnte wie derzeit schon über der Antarktis. 

Ein Team um Azadeh Tabazadeh vom Forschungszentrum der US-Weltraumbehörde Nasa in Mofett Field (Kalifornien) errechnete, dass der Ozonschwund über dem Nordpol bis zu 30 Prozent ausmachen könnte. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Klimaentwicklung in der nördlichen Hemnisphäre fortsetzt wie bisher, schreibt das Team im Wissenschaftsmagazin
Science (Bd. 288, S. 1407). Schirmmütze und Sonnenschutzcreme könnten dann auch in Nordeuropa unerlässlich sein. 

Mit der steigenden Konzentration von Treibhausgasen, Kohlendioxid und Wasserdampf steht der unteren Stratosphäre über der Arktis eine kühlere und feuchtere Zukunft ins Haus. Sie ist die Bedingung für die Formation so genannter Clouds (PSC), Polarer Stratosphären-Wolken. Sie ziehen Salpetersäure aus der Atmosphäre und setzen Chlor frei. Das aber zerstört Ozonmoleküle, also jene schützende Schicht, die die radioaktiven Strahlen der Sonne zurückhält und UV-Schäden verhindert. 

Der Nordpol ist bisher nur wegen seiner etwas höheren Temperatur einem Ozonschwund wie über der Antarktis entgangen. Bei weiter zunehmenden Treibhausgas-Emissionen aber dürften die "fehlenden" Kältegrade bald aufgeholt sein. 

(boa München, 29.05.2000, quelle: dpa v. 25.05.00)
 

Beunruhigende Erkenntnis

Zerstörung der Ozonschicht bewirkt Veränderung von Genstrukturen. 
Es können Mutationen entstehen. In der menschlichen Haut verursachen
solche Mutationen Hautkrebs. 

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kann dieZerstörung der Ozonschicht zu einer dauerhaften Veränderung der Genstruktur bei Pflanzen führen. Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz haben in der aktuellen Ausgabe der britischen Wissenschaftszeitschrift Science eine Studie vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen dem Abbau der Ozonschicht und der genetischen Veränderung schildert. Die Veränderungen der Genstrukturen werden demnach durch starke ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) verursacht, die wegen der Zerstörung der Ozonschicht nicht mehr von der Erde abgeschirmt werden. Wie die Forscher vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München und des Baseler Friedrich-Miescher-Instituts berichten, müssen Pflanzen unter starker UV-Bestrahlung ihre Reparaturmechanismen, wie die homologe Rekombination zur Behebung von Gendefekten, deutlich aktivieren. Mittels molekularer Marker konnten die Forscher nachweisen, dass bei dieser Schutzreaktion auch vermehrt Reparaturfehler auftreten, das heißt es können Mutationen entstehen. In der menschlichen Haut können solche Mutationen zur Entwicklung von Hautkrebs führen. Außerdem wurde erstmals gezeigt, dass die energiereiche UV-Strahlung auch direkt auf die Erbanlagen der Pflanzen einwirkt. Dadurch kann es zu Veränderungen bei folgenden Generationen und damit ganzen Populationen von Pflanzen kommen. 

Wie weit Nutzpflanzen - Getreide zum Beispiel - zukünftig davon betroffen sind, lässt sich im Moment schwer abschätzen. Allerdings können im harten Konkurrenzkampf der Mitglieder eines Ökosystems schon kleine genetische Nachteile eine Art bedrohen. Die Experimente der schweizer und deutschen Wissenschaftler zeigen jedenfalls, dass den pflanzlichen UV-Wirkungen vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. 

(boa München, 14.07.2000, quelle: gsf, fmi v.06.07.00)
 

Elevated UV-B radiation reduces genome stability in plants
GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit 
(Neuherberg bei München)
http://www.gsf.de

Friedrich-Miescher-Institut Basel
http://www.fmi.ch
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"In jeder Hauptstadt und in allen Kommunen sollten die Alarmglocken läuten" 

UN-Bericht: Noch in diesem Jahrhundert steht
dramatische Klimaveränderung bevor 

UN-Wissenschaftler befürchten weit stärkere Erderwärmung als bisher angenommen. Der Grad der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert ist größer als der in den vergangenen zehntausend Jahren. 

Mi. 24.01.01 - Aus einem Bericht des "Intergovernmental Panel on Climate Change" (IPCC) [1] der Vereinten Nationen geht hervor, dass sich die Erde in diesem Jahrhundert um bis zu 5,8 Grad Celsius erwärmen könnte. Als Folge dieser dramatischen Erderwärmung könnte der Meeresspiegel um bis zu 88 Zentimeter ansteigen, Inseln und Küsten-Regionen würden damit untergehen. Nach diesen Prognosen sollten "in jeder Hauptstadt und in allen Kommunen die Alarmglocken läuten", sagte der Leiter des UN-Umweltprogramms (Unep), Klaus Töpfer, bei der Vorstellung des Berichts der Klimaforscher am Samstag in Schanghai. 

"Der Grad der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert ist größer als der in den vergangenen zehntausend Jahren", sagte der stellvertretende Vorsitzende des IPCC-Meetings, John Houghton. Die Temperatur der Erde hat sich in den letzten paar Millionen Jahren trotz Warm- und Eiszeiten nie mehr als maximal fünf Grad nach oben oder unten bewegt 

In dem UN-Klimareport werden die Erkenntnisse der letzten drei Jahre ausgewertet. Daran beteiligt haben sich 639 Forscher aus der ganzen Welt. Sie mussten erkennen, dass die meisten der bereits bestehenden Umweltschäden nicht wieder gutzumachen sind. Das abgelaufene Jahrhundert sei bereits das wärmste der vergangenen tausend Jahre gewesen. Die neunziger Jahre waren – global gesehen – das wärmste Jahrzehnt. 

Seit den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts seien die mit Schnee bedeckten Flächen der Erde um zehn Prozent zurückgegangen, so der Vorsitzende des IPCC, Robert J. Watson. Mit der Erwärmung der Meere hätten Korallen kaum noch Überlebenschancen. Inseln wie die Malediven könnten bei steigendem Pegel untergehen. Das Land ragt nur noch ein bis anderthalb Meter über den gegenwärtigen Meeresspiegel. 

Nach Angaben des Direktors des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, Hartmut Graßl, steigen die Weltmeere zur Zeit um zwei Millimeter im Jahr. Bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter sind 60 Prozent der Bevölkerung von Bangladesch, 71 Millionen Menschen bedroht. Dies bedeutet zugleich einen Verlust von über 17 Prozent der Staatsfläche. 

 Auch die Nord- und Ostsee sind vom globalen Anstieg der Meeresspiegel betroffen. Häufige Sturmfluten, eine neue Deichlinie, das Verschwinden des Watts, das Ende der Boddenlandschaftan der Ostsee an der Ostsee und das Wegspülen einzelner Inseln sind mögliche Folgen in diesem Jahrhundert. Bei einem Anstieg des Meeres um 50 Zentimeter werden sich die Bodden – vom Meer durch Sandrücken abgetrennte Buchten an der Ostsee – in offene Meeresbuchten verwandeln. 

Klimaforscher haben ermittelt, dass im vergangenen Jahrhundert die Flächen signifikant zugenommen haben, die von Wetterkatastrophen heimgesucht werden – wie zum Beispiel die Überflutungen in Mosambik vor einem Jahr. In den USA etwa haben sich die von massiven Niederschlägen betroffenen Gebiete nach Angaben Graßls im 20. Jahrhundert um 30 Prozent vergrößert. 

Im Juli vergangenen Jahres lieferten Frankfurter Klimaforscher im Auftrag des Bundesumweltamtes den Nachweis [2], dass die Erderwärmung der letzten hundert Jahre zu etwa 60 Prozent auf Einflüsse des Menschen zurück geht. Dazu zählen vor allem der Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan, Lachgas und Schwefelhexaflourid. Am schnellsten nehmen die umweltschädlichen Emissionen im Verkehrssektor zu. 

Auf dem Umweltgipfel von Rio 1992 wurde das Ziel formuliert, Treibhausgase auf einem Niveau zu stabilisieren, das die gefährliche von Menschen verursachte Störung des Klimasystems verhindert. Die Klimaschutzkonferenz in Kyoto, im Jahr 1997, machte dann erstmals konkrete Zielvorgaben zur Reduzierung der sechs wichtigsten Treibhausgase: Die Industrieländer sollten den Ausstoß bis zum Jahr 2012 insgesamt um 5,2 Prozent unter den Level von 1990 bringen. Der interne Schlüssel erlegte den EU-Staaten eine Reduzierung von acht Prozent auf, den USA sieben. Für Russland und die Ukraine galt das Niveau von 1990 als Vorgabe. Bis heute hat sich die Staatengemeinschaft nicht einigen können, mit welchen Mitteln die Reduktionsziele erreicht werden können und dürfen. Die letzte Klimakonferenz der Vereinten Nationen scheiterte im November 2000 in Den Haag. 

(boa München, 24.01.2001, quellen: sz, ipcc, boa-Archiv)
 


 

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) 
[1] Das 1988 gegründete Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein in der Geschichte der Wissenschaft in diesem Umfang bislang einmaliger Versuch, einen weltweiten wissenschaftlichen Konsens zu einem äußerst komplexen Problem zu erarbeiten. Es behandelt umfassend, interdisziplinär und unter Einbezug von WissenschaftlerInnen aus allen Regionen der Erde die Klimaänderung als große Herausforderung dieses Jahrhunderts.
Im Internet abrufbar unter: 
http://www.ipcc.ch 

IPCC Third Assessment Report 
"Climate Change 2001: The Scientific Basis" 
Summary for policymakers 
Im Internet abrufbar unter: 
http://www.ipcc.ch/pub/spm22-01.pdf 
 
 


 

Internationale Studie: Klimawandel könnte in zehn Jahren unumkehrbar sein

Di.25.01.05 - Die Klimaerwärmung könnte einer internationalen Studie zufolge in zehn Jahren unumkehrbar sein und dann katastrophale Folgen haben. Dazu gehören nach den Befürchtungen der Autoren lange Dürreperioden, Missernten, ein Anstieg des Meeresspiegels und ein weit verbreitetes Waldsterben.

Wie die britische Zeitung «The Independent» vorab berichtete, ist es das erste Mal, dass eine internationale Studie einen Punkt benennt, von dem an es «kein Zurück mehr» geben soll... Mehr unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0501250.htm#05012521
 
 

Ein Grad Celsius von der Klimakatastrophe entfernt?

Eine 'International Taskforce' will mit einer dramatischen Warnung die Regierungen unter Druck setzen, schnell Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen... Mehr bei telepolis vom 25.01.05:
http://www.telepolis.de/r4/artikel/19/19310/1.html
 
 

Polareis schmilzt schneller als gedacht

Do.03.02.05 - Alarmierende Befunde über das Abschmelzen der antarktischen Eisdecke haben Forscher der British Antarctic Survey (BAS) [http://www.antarctica.ac.uk] geliefert: Demnach sind in den vergangenen 50 Jahren mehr als 13.000 Quadratkilometer Meer-Eisfläche verschwunden, berichtet BBC-Online... Mehr im boa-Nachrichtenarchiv unter.
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502030.htm#05020322
 
 

Klimawandel unterminiert Armutsbekämpfung in Afrika

Do.03.02.05 - Ein Experte der nigerianischen Universität Jos warnt in einer Studie vor den Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Verbreitung von Krankheiten, die Ernährungs- und Einkommenssituation. Die Studie ist bei der derzeit stattfindenden Climate Change Conference [http://www.stabilisation2005.com] in Exeter vorgestellt worden. Besonders in Ländern wie Nigeria gibt es Auswirkungen auf soziale und ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten sowie auf den Gesundheitssektor, berichtet die Umweltorganisation WWF [http://www.wwf.at] , die die Studie in Auftrag gegeben hat... Mehr im boa-Nachrichtenarchiv unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502030.htm#05020311
 

Klimawandel: Experten warnen vor Gesundheitsgefahren und Zunahme der Wetterkatastrophen

Do.17.02.05 - Wissenschaftler: 'Abrupter Klimawandel kann für das 21. Jahrhundert nicht ausgeschlossen werden'. In Deutschland ist mit der Ausbreitung von tropischen Infektionskrankheiten zu rechnen. Versicherer beobachten die Zunahme der Schäden durch Wetterkatastrophen mit Sorge... Mehr im boa-Nachrichtenarchiv unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502170.htm#05021711
 

Stichwort: Deutsche Klimaschutzstrategie:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502100.htm#050210ca

Bei Umweltthemen sind die meisten Deutschen ahnungslos:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502160.htm#05021622
 
 

Treibhausgase erwärmen die Ozeane

Wissenschaftler haben konkrete Beweise dafür, dass die Erwärmung der Ozeane mit der industriellen Freisetzung von Kohlendioxid zusammenhängt

Sa.19.02.05 - Die Weltmeere haben sich in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich erwärmt. Forscher aus den USA haben Prognosen von Klimamodellen mit der Erwärmung der Ozeane verglichen und dabei festgestellt, dass der Mensch die größte Schuld an der Erwärmung trägt, berichtet BBC [http://news.bbc.co.uk] .

Dem Urteil der Forscher nach wird die Erwärmung in den kommenden Jahrzehnten einen dramatischen Einfluss auf die regionale Wasserzufuhr nehmen... Mehr im boa-Nachrichtenarchiv unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/k0502190.htm#05021918
 

 

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Welt-Klimakonferenz in Bonn
16. bis 27. Juli  2001

"Das Wetter spielt verrückt. Wie letzte eindringliche Warnsignale häufen sich die Katastrophen im Vorfeld der Welt-Klimakonferenz..." (dw)

Vom 16. - 27. Juli 2001 wird in Bonn die im November 2000 in Den Haag
unterbrochene 6. Vertragsstaatenkonferenz (englisch: "Conference of the Parties",
COP) der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on
Climate Change - UNFCCC) fortgesetzt. In Den Haag hatten sich die beteiligten
Staaten noch nicht über die Ausgestaltung des Kyoto-Protokolls einigen können
und daraufhin beschlossen, die Verhandlungen 2001 möglichst rasch wieder
aufzunehmen.
 

Offizielle Homepage der Weltklimakonferenz in Bonn (COP 6-Fortsetzung):
COP6, SECOND PART OF THE SIXTH SESSION OF THE CONFERENCE OF THE PARTIES
http://www.unfccc.org/sessions/cop6_2/index.html
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Informationen den Bundesumweltministeriums (BMU) zur Welt-Klimakonferenz:
http://www.bmu.de/klimaschutz/

Regierungsunabhängige Informationen zum Bonner Klimagipfel:

The Climate Action Network Newsletter: The Road to Bonn: From COP-6 to COP-6 (part 2)
http://www.climnet.org/aftercop6.html
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Aktionshinweise, Klimainformationen, Berichte..:
http://www.risingtide.de/index_de.html 
http://www.projektwerkstatt.de/aktuell/klimak.htm
http://germany.indymedia.org
http://go.to/umwelt 
 




UN-Klimakonferenz in Den Haag
13. bis 24. November 2000

Hamburg/Den Haag 24.11.00 - Verheerendes Klima: Die Klimaschutzverhandlungen in Den Haag sind aufgrund des massiven Widerstandes der USA gescheitert.Sahnetorte-Attacke auf US-Delegations-Leiter Frank E. Loy. Verheerende Überschwemmungen in Australien, Regenkatastrophen in Italien und Großbritannien. Washington kündigt höheren CO2-Ausstoß an. [ mehr... ]
 
 

Offizielle Homepage der Weltklimakonferenz in Den Haag (COP 6):
http://cop6.unfccc.int/modules/none.asp?pageid=16
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Eindeichung
Am Sa. 18. November planen NGOs in Den Haag, 
das Tagungzentrum "einzudeichen".
Infos, Hintergrund und Aufruf unter:
http://www.der-deich.de
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Informelle Klimakonferenzzeitung der NGOs
"The Climate Action Network Newsletter" unter:
http://www.igc.org/climate/Eco.html
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Unabhängige Medien berichten über den UN-Klimagipfel in Den Haag
Artikel und Videos aus aller Welt im Internet abrufbar unter:
http://www.climateconference.org
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Mehr als heiße Luft?
UN-Klimaverhandlungen in Den Haag. 
Ein ausführlicher und gut recherchierter Artikel von Wolfgang Pomrehn.
Im Internet unter:
http://www.jungewelt.de/2000/11-14/009.shtml


UN-Klima-Konvention (1998, Buenos Aires, COP 4)
Im Internet abrufbar unter:
http://www.cop4.org/conv/conv_002.htm
 

Dritter Weltklimagipfel in Kyoto 1977 (COP 3)
Das Abschluss-Protokoll von Kyoto 1977
Englische Version im Internet abrufbar unter:
http://www.cop4.org/kp/kp.html
 

Kyoto 1997 - Vorreiter, Bremser, Schlupflöcher, Official Summary
Auf der Homepage der Umweltstiftung WWF-Deutschland im Internet abrufbar unter:
http://wwwwwf.de/c_bibliothek/c_hintergrund/c_hintergrund_kyoto/
c_hintergrund_kyoto17.html.
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Kyoto-Protokoll gefährdet das Klima
Fortschrittliche Länder müssen handeln
Kritische Beurteilung des Abschluss-Protokolls von Kyoto durch Greenpaeace Schweiz. Pressemeldung vom 11.12.97:
http://www.greenpeace.ch/press/1997/216.html
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Weitere Links zum Thema "Klima":

Atmosphere & Climate Links: 
http://www.igc.org/igc/issues/ac/or.html
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Climate Network Europe (CNE): 
http://www.climatenetwork.org

Klimabündnis: 
www.klimabuendnis.org

AG Klima des Forums Umwelt & Entwicklung:
http://www.oneworldweb.de/forum/issues/climate/index-d.html
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Germanwatch: 
www.germanwatch.org
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Umweltbundesamt:
http://www.umweltbundesamt.de

UN-Umweltbehörde Unep:
http://www.unep.org

Unep-Regionalbüros:
http://www.unep.ch/earthw/unepwww.htm
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Unep-Magazin 'Our Planet' im Internet: 
http:www.ourplanet.com
ACHTUNG: Seite existiert nicht mehr !

Verkehrsclub Deutschland (VCD): 
http://www.vcd.org

World Economy, Ecology and Development (WEED): 
http://www.weedbonn.org/

Wuppertal Institut: 
http://www.wupperinst.org/Seiten/home.html
 

.   boa München , last update:20..02.2005 ..

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