schrift und bild
in bewegung




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SCHRIFT UND BILD
IN BEWEGUNG

Interdisziplinäres Projekt 
in Zusammenarbeit
mit Universität und Stadt München

Lange Zeit von der Schrift dominiert, verändert sich nun die Kultur durch technisch-elektronische Medien zu einer Schrift-Bild-Kultur. Mediale Konstellationen am Ausgang des 20.Jahrhunderts bilden das thematische Gerüst des künstlerischen und wissenschaftlichen Multi-Media- Projekts "Schrift und Bild in Bewegung".  Im Frühsommer 2 000 werden in München, über drei Monate lang,  Ausstellungen, Installationen und Performances sowie Vorträge und ein wissenschaftlicher Fachkongress,  historische, gegenwärtige und zukünftige Erscheinungsformen kultureller und medialer Schrift-Bild Bezüge reflektieren.  Neben Literaturhaus, Stadtmuseum, Filmmuseum, Gasteig, Marstall, Galerien, Druckereien und öffentlichen Plätzen werden auch in der Universität Veranstaltungsteile realisiert.
Visuelle Poesie Digital, Schrift und Bild und Tanz, Experimentelle Schriftbildfilme von 1919 bis zur Gegenwart; Schrift und Bild in Film, Video und Internet; Screening Words auf den Info-Screens der S-und U-Bahnen; Schrift und Bild und Körper, Schrift und Bild und Comic - das interdisziplinäre Projekt stellt ein breites Spektrum von Schrift und Bild in Bewegung vor. Ihre Beteiligung haben unter anderem zugesagt: der Komponist Josef Anton Riedl; der Performer, Autor, Musiker und Interpret experimenteller Texte und Lautgedichte, Michael Lentz und der Musiker, Video-und Filmkünstler Peider A.Defilla. 
"Schrift und Bild in Bewegung":  http://www.subib.de
 

foot-age
Peider A. Defilla konzipierte für die Münchner Projekttage "Schrift und Bild in Bewegung" die Videoskulptur "foot-age", die  vom 27.Mai bis 15.Juni 2000 im Gasteig München, Foyer 1.Stock zu sehen sein wird. "Foot-Age" ist als Fernseh-Landschaft angelegt: Große Flachbildschirme liegen am Boden, teils begehbar, manipulierbar durch Fingerdruck, durch Körpergewicht, durch Licht und Schatten. Um das Foyer betreten zu können, müssen die Besucher zwangsläufig die Skulptur betreten. Unvermeidlich wird eine Filmsequenz ausgelöst. Der auf dem Bildschirm stehende Betrachter hat das Gefühl, als würde ihm "der Boden unter den Füssen weggezogen". "Foot-Age" versucht im wahrsten Sinne des Wortes Perspektiven zu verdrehen, indem das bewegte Bild durch die Bewegung des "Betreters" wieder angehalten wird, verschwindet, unerwartet an anderer Stelle wieder erscheint, sich fortsetzt, sich verzweigt, schliesslich versinkt.
Mehr Information zu foot-age unter: 
http://www.boavideo.de/projekte_foot_age.php
 
 
 

Abb.: Peider A.Defilla:"foot-age", interaktive Videoskulptur
 


 

 
 
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