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. Vorprogrammierte
Ausrottung des natürlichen
Fischbestandes?
Transgene Fische verdrängen ihre natürlichen Rivalen

   Ein einzelner gentechnisch veränderter Fisch kann ausreichen, den ganzen natürlichen Bestand einer Fisch-Art auszurotten. Zu dieser Einschätzung gelangten die US-Biologen William Murr und Richard Howard von der Purdue University in Indiana, USA, nach Versuchen mit genmanipulierten Karpfen. Den Tieren war das natürliche Wachstumshormon hGH eingepflanzt worden. Solche Fische werden schneller geschlechtsreif, sind größer und legen mehr Eier.Weil die größeren Männchen den Weibchen attraktiver erscheinen, könnten sie innerhalb kurzer Zeit ihre natürlichen Rivalen verdrängen, sagen die Biologen. Damit würde das menschliche Hormon sehr schnell in einer gesamten Fischpopulation verbreitet. Die besondere Gefahr des Gens besteht nun darin, daß nur zwei Drittel der Jungfische ins geschlechtsreife Alter kommen. Jeder dritte Fisch stirbt dagegen schon in jungen Jahren. Ein Schrumpfen der Fischbestände wäre vorprogrammiert. Computersimulationen machen deutlich, daß 60 transgene Fische genügen würden, um einen Bestand von 60 000 Tieren innerhalb von 40 Generationen aussterben zu lassen. (New Scientist, 4.12.99; Proceedings of the National Academy of Sciences, Vol.96, p 13853)(GID, Nr.137, Dez.99)

 

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